Hi, ich bin José.
Ich studiere Wirtschaftsinformatik im Master an der HTW Berlin und beschäftige mich am liebsten damit, wie man Probleme mit Technologie sinnvoll lösen kann.
Dabei geht es mir nicht darum, immer die komplizierteste Lösung zu finden. Ich möchte Dinge entwickeln, die funktionieren und anderen wirklich etwas bringen.
Angefangen habe ich mit einem dualen Informatikstudium in der IT einer Unternehmensgruppe. Aus ihr heraus wurde die Tec:IT gegründet, und ich habe die Gründung in einem kleinen Team begleitet. Mittlerweile arbeite ich bei Park & Pay im IT-Projektmanagement, betreue digitale Plattformen und entwickle auch eigene Lösungen. Zum Beispiel eine Analyseplattform, mit der rund 55.000 Parkvorgänge und Forderungen monatlich ausgewertet werden.
Da ich auch außerhalb der Arbeit gerne neue Ideen ausprobiere, habe ich zusammen mit einem Kommilitonen
gegründet. Dort entwickeln wir eigene Apps, Websites und KI-gestützte Produkte.
Und wenn ich gerade nicht am Rechner sitze, bin ich wahrscheinlich beim Sport oder mit etwas anderem beschäftigt, das mich neugierig gemacht hat.
Fallstudie 03 · Prozesse
Koally
Komplexe Workflows. Klar verbunden. Eine mandantenfähige Plattform für Uploads, Freigaben und digitale Abläufe.
- Bereich
- Prozesse
- Zeitraum
- Juli 2026
- Umfang
- Monorepo mit 12 Paketen, Architekturentscheidungen als ADRs
- Umsetzung
- alle 109 Commits von mir
- Technologien
- Next.jsTypeScriptPostgreSQLWorkflows
Nachgebaut · Beispielwerte
01 · Ausgangslage
Koally löst WunderUpload fachlich ab: derselbe zweistufige Ablauf aus Insights und Rechnungen, dazu ein visueller Workflow-Builder, mehrere Mandanten in einer Datenbank mit Row Level Security, White-Label je Mandant und austauschbare Integrationen für Speicher, Mail und Export.
02 · Ablauf
4 Stationen, ein durchgehender Weg.
- 01Upload
- 02Prüfung
- 03Freigabe
- 04Weiterverarbeitung
03 · Einblick
Echte Aufnahmen zeigt die Fallstudie erst, wenn sie ohne interne Daten möglich sind. Bis dahin erzählt die Bühne oben den Ablauf.
04 · Geschichte
Ausgangslage
WunderUpload hat einen Ablauf für einen Kunden abgebildet. Koally macht daraus eine Plattform für mehrere Mandanten, die ihre Abläufe selbst zusammenstellen.
Wie es gebaut ist
Ein Monorepo mit einer Next.js-App und klar getrennten Paketen: Domäne und Statusmaschine ohne Framework, eine Use-Case-Schicht, Mandantenkontext mit Row Level Security in Postgres, eigene Authentifizierung mit Rollen, eine Workflow-Engine, austauschbare Integrationen für Speicher (S3, Drive, SharePoint), Mail und Export, dazu eine Outbox für Benachrichtigungen mit Wiederholung. Entscheidungen sind als ADRs festgehalten, Abläufe mit Playwright getestet.
Mein Anteil
Alle Commits im Repository stammen von mir.
Entscheidungen
Sechs Architekturentscheidungen sind als ADRs festgehalten. Drei davon tragen das Projekt:
- Mandanten über Row Level Security. Datenbankzugriffe laufen nur über
withTenant, das in einer Transaktion den Mandanten setzt. Einen Client ohne Mandantenkontext gibt es nicht. - Eigene Anmeldung mit Better Auth. E-Mail und Passwort auf derselben Postgres-Instanz, mit serverseitig erzwungener Passwortregel.
- White-Label mit festem Vertrag. Name, Logo und Farben je Mandant liegen in eng typisierten Feldern, nicht in einem freien JSON-Feld.
Dazu kommt ein bewusster Schnitt: Die Geschäftslogik liegt in Paketen ohne Framework, die Next.js-App ist nur ein dünner Adapter. So lässt sich später eine eigene API herauslösen.
OS X Josemite 10.10 · Berlin
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